Tatra Gebirge, 29.09. - 03.10.2026
Der diesjährige Supersommer ist noch nicht zu Ende. Bei schönstem Wetter wird das Bike gesattelt und es geht ein paar Tage ins Tatra-Gebirge.
Dienstag, 29.09.2026
Mittags gestartet, ist Heiko um 15:30 Uhr bereits in Tschechien zu einer kurzen Rast. Entlang des Wegs im tschechischen Westen liegt das Kloster Kladruby, eine ehemalige Benediktiner-Abtei. Ansonsten passiert man schöne Städtchen und den 68 km langen Stausee Orlik, der als Urlaubsort beliebt ist und zum angeln einlädt. Genächtigt wird dann im Hotel Dvorak (benannt nach dem tschechischen Komponisten Anton Dvorak 1841-1904) in Tabor mit seinem schönen Stadtzentrum. Natürlich gibt es abends noch einen tschechischen Weißwein aus der Region Mähren, dem südöstlichen Teil Tschechiens.
Mittwoch, 30.09.2026
In den Ausläufern des Tatra Gebirges rastete Heiko nachmittags in der Slowakei bei blauem Himmel und strahlendem Sonnenschein. Nach einem erlebnisreichen Tag auf schönen Strecken wird in Namestovo am Vodna Nadrz Orava-See im Hotel Slanica übernachtet und der abendliche Landschaftseindruck ist so schön, als sei es ein Gemälde des deutschen Malers Caspar David Friedrich.
Donnerstag, 01.10.2026
Bei der Ankunft in Zakopane mit seiner Ski-Sprungschanze Wielka Krokiew, auf der zuletzt im Januar diesen Jahres der Weltcup stattfand, sieht man schon die ersten Berge des Tatra Gebirges. Skifahrer finden in diesem Gebiet beste Bedingungen. Putzige Restaurants und Kirchen säumen die Straßen und der Gegenverkehr zeigte sich in einem stattlichen Gespann mit 2 PS. Es leben hier auch ca. 100 Bären, die sich sicherlich vor dem Winterschlaf noch kräftig Speck anfressen werden - also Vorsicht, Brüderle! Aber Heiko gönnte sich erstmal bei angenehmen 20 Grad ein Eis. Das 9. Foto zeigt die Südansicht der Hohen Tatra. Da ging's mit dem Bike heute einmal rundherum und anschließend andersherum wieder zurück.
Sooo eine schööööne Landschaft!! Da macht der Kurztripp doppelt Spaß!
Zwischendurch schmeckten natürlich Kaffee und Kuchen bei einem idyllischen Pausenstopp und dann wurde die Nordseite der Hohen Tatra einmal links herum und weil's so schee war selbstverständlich auch rechts herum umkreist. Anschließend winkte das von vielen Touristen besuchte Zakopane.
Freitag, 02.10.2026
Die Rückreise gestaltet sich entspannt. Vorbei am Liptovska Stausee, dem größten Wasserspeicher der Slowakei, ging es heute nach Österreich.
Gegen 19 Uhr wurde der Tag in Altpölla, Nähe Zwettl im Waldviertel nach über 500 km auf dem Ross beendet. Puh, das war ein Ritt! Nun schmecken das Wiener Schnitzel und das Bierle besonders gut :-) Es war ein sehr netter Empfang in der Pension mit kleiner Gastwirtschaft und leckerer Küche. Das Motorrad bekam sofort einen schönen Garagenstellplatz und der Wirt berichtete, dass sogar Paul Breitner schon hier war.
Samstag. 03.10.2026
Nun ist es nicht mehr weit bis nach Hause. Nach wie vor fährt sich's toll bei wunderschönem Spätsommerwetter und die Rückfahrt führt bei strahlend blauem Himmel durch den Bayerischen Wald bis Heiko letztendlich am Nachmittag erholt und entspannt wieder zu Hause eintrifft.